Archiv für März 2010
Welche Vorteile bringen gekürzte Feeds?
Seit einigen Tagen verfolgen ich die hitzige Diskussion darüber, ob man Feeds kürzen soll oder nicht. Eigentlich ein Thema mit dem sich Blogger schon lange auseinander setzen. Und so lange wie es Thema gibt, um so unterschiedlicher sind auch die Meinungen. Wieder entfacht wurde die Diskussion vom “Basic Thinking“, dem wohl bekanntesten deutschen Blog überhaupt. Dieser kürzt seit einigen Tagen seine Feeds. Wie aus den Kommentaren entnehmen konnte gab es eine Menge Empörung, aber viele fanden diesen Schritt auch verständlich.
Sollte man Feeds kürzen?
Das ist leider einer der Fragen, auf die es keine allgemeine Antwort gibt. Aber meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ich mit einem Vollfeed immer gut gefahren bin. Denn zum Einen bietet man mit den Feeds dem Leser einen echten Mehrwert, und zum Anderen vergrault man mit gekürzten Feeds wohl einen Großteil der Leser. In meinen Augen macht es keinen Sinn den Leser auf die Seite zu zwingen um den Beitrag, und die eventuell geschaltete Werbung, zu präsentieren. Ich glaube, niemand lässt sich gerne gängeln, und außerdem haben die Meisten Leser sowieso einen Ad-Blocker in Gebrauch, oder sehen die Werbung schon gar nicht mehr.
Auch glaube ich nicht dass ungekürzte Feeds großen Einfluss auf den Besucherzahl haben. Denn wenn mich ein Artikel interessiert, klicke ich Ihn sowieso an um die Kommentare zu lesen oder selber einen zu schreiben.
Welche Vorteile hat das Kürzen von Feeds?
Aber das das oben Beschriebene ist natürlich nur die Meinung eines Hobbybloggers. Denn will man mit seinem Blog Geld verdienen, dann sieht die Sache natürlich wieder anders aus. Natürlich soll der Leser auf die Seite gehen, denn ohne Leser keine Werbeeinnahmen.
Zudem haben viele Blogger Angst, dass Ihre Feeds einfach abgegriffen werden und auf fremde Seiten erscheinen, die widerrechtlich damit Geld verdienen wollen. Also sogenannter “Content-Klau”. Nichts ist ärgerlicher als das, und selbst mir ist es auch schon passiert. Aber dennoch möchte ich dafür nicht die Leser bestrafen, die nichts dafür können. Aber mittlerweile kann man -Dank Plugins- einen Copyright-Vermerk unter den Artikel setzen, und so zumindest sich ein wenig zu wehren.
Fazit
Ich persönlich habe meine Feeds noch nie gekürzt und werde es auch in Zukunft nicht tun. In meinem Feedreader befinden sich ausnahmslos nur Vollfeeds, und ich lese die Beiträge die mich interessieren sowieso immer direkt auf der Seite, schon allein wegen den Kommentaren.
Für mich gibt es im Moment keinen ernsthaften Grund die Feefs Full-Content auf Partial-Content zu stellen.
“Den Feed aus der Angst vor dem “Content-Diebstahl” zu kürzen wäre so, wie wenn man kein Auto fährt, weil es auch Autodiebe gibt.” <- Ich denke, mit diesem Zitat, ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe, kann man diese Thematisierung schön auf den Punkt bringen
Wie haltet Ihr das mir Eurem Feed? Welche Erfahrungen habt Ihr zu diesem Thema gemacht?
Gewinnspielaktion: Die Gewinner der 100GB Onlinefestplatten
Die Gewinnspielaktion ist nun seit gestern beendet. Da sich leider nur vier Leute daran beteiligt haben, brauchte ich nicht groß auszulosen.
Über einen Permium-Account von Humyo.de für ein Jahr können sich nun Freuen: Fynn, Christoph, Piet und Kai.
Die Gewinner werden Ihren Zugang in den nächsten Tagen per Email erhalten.
Meinen Glückwunsch, und viel Spaß!!
Bundesverfassungsgericht kippt Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
Ein Sieg für die Datenschützer. Das Bundesverfassungsgericht (BverfG) hat das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in seiner bisherigen Form für unrechtmäßig erklärt. Laut den Richtern verstößt die Vorratsdatenspeicherung in ihrer jetzigen Form gegen das Fernmeldegeheimnis. Demnach müssen alle gespeicherten Daten sofort gelöscht werden. Das Urteil kann hier nachgelesen werden.
Nun liegt es an der Regierung nachzubessern, und ein Gesetz auf den Weg zu bringen das nicht gegen die Verfassung verstößt.
Es ist schön zu sehen, dass wir nicht ausnahmslos der Willkür dieses Staates ausgeliefert sind.
Opera 10.50 – Rasanter Browser in neuer Version erschienen
Lange fristete Opera schon ein Schattendasein in der Browserwelt. Das dürfte sich wohl ab heute ändern. Mit dem dem Final-Release von Opera 10.50, veröffentlichten die Norweger einen der schnellsten Browser den es auf dem Markt im Moment gibt. Laut dem Hersteller ist die Browser-Engine 40% schneller als in der vorgehenden Version. Damit kann es Opera in Sachen Geschwindigkeit nun locker mit Google-Chrome aufnehmen. Die Norweger betiteln Ihn selbst als “The fastest browser on Earth”. Ob er dem gerecht wird, wird sich noch zeigen. Der neue Opera kann ab sofort hier heruntergeladen werden.
Des weiteren besticht der Browser mit einigen Besonderheiten, die es auf jeden Fall Wert sind sich mal näher anzuschauen. Um alle Features hier aufzuzählen würde sicherlich den Rahmen dieses Artikels sprengen. Besonders interessant finde ich aber “Opera Unite“. Mit Hilfe dieser Funktion ist es nun schnell und einfach möglich Dateien mit Freunden auszutauschen. Man kann sogar direkt aus dem Browser heraus Musik streamen, Fotogalerien anzeigen, Dateien und Ordner freigeben.
Opera Mail und Bittorrent-Client sind weiterhin in der neuen Version vertreten. Ebenso beherrscht Opera alle Standartverschlüsselungen, und auch an der Sicherheit wurde weiter gefeilt. Da der Opera noch nicht all zu verbreitet ist, dürfte der Browser wohl zu den sichersten auf dem Markt gehören.
Mein Fazit
Obwohl ich vor kurzem erst zu Google-Chrome gewechselt habe, erwäge ich ernsthaft einen Wechsel zu Opera. Die Handhabung und die Fülle an Features haben mich schlichtweg begeistert. Nach meinem Empfinden, baut der Browser die angesurften Seiten noch schneller als Chrome auf. Was dem Suferlebnis im Internet einen zusätzlichen Schub gibt.
Leider habe ich noch keine Funktion gefunden alle meine Passwörter, von Firefox oder Google-Chrome, zu importieren. Ebenso beherrscht Opera keine Erweiterungen, wie ich es von den beiden anderen Browsern gewohnt bin.
Interessant ist aber der Einsatz der sogenannten “Widgets” , mit deren Hilfe meine kleine Applikationen, wie eine Uhr oder eine Google ToolBar, einblenden kann.
Daher meine klare Empfehlung Opera einfach mal zu testen. Der Browser überzeugt mich jeder Minute mehr, und macht einfach Spass. Oder was meint Ihr?
