Technik
NoSpamNX – Spambots aus WordPress ausschliessen
Für alle Blogbetreiber dürfte Spam ein leidiges Thema sein. Stieg die Zahl der Kommentar-Spam in der letzten Zeit doch rapide an. Automatisierte Spambots machen vielen WordPress-Blogs das Leben schwer. Manchmal sind es einige hundert Spam-Kommentare die es zu durchforsten und und zu löschen gilt.
Ich bin es wirklich leid jeden Tag die nochmal die ausgesonderten Kommentare durchzugehen bevor ich endgültig lösche. Diese Zeit am Tag kann ich wirklich für was Sinnvolleres nutzen. Denn all zu oft wurde ein richtiger Kommentar doch mal als Spam erkannt, und diesen möchte natürlich ungern löschen.
Interessant ist, dass ausschließlich ältere Beiträge mit Spam geflutet werden. Und auch fast immer die Selben. Warum das so ist werden wohl nur die Bot-Betreiber selbst wissen. Überlegt habe ich mir auch in diesen Artikeln die Kommentare zu deaktivieren, was ich aber für einen Blog nicht gut finde.
Nach einiger Suche im Internet habe ich mich dann dazu entschlossen das Plugin NoSpamNX zu installieren. Von dem ich bisher nur Gutes gelesen habe.
Sven Kubiak beschreibt die Funktion seines Plugins wie fogt:
NoSpamNX ist der Nachfolger von Yawasp (Yet Another WordPress Antispam Plugin) und ist ein Plugin zum Schutz vor automatisiertem Kommentar-Spam (Spambots). Während aber bei Yawasp die Namen der Formularfelder des Kommentar-Templates geändert wurden, kommt NoSpamNX ohne diese Modifikationen aus, ist dabei aber genauso Effektiv. Durch den Wegfall der notwendigen Modifikationen wird eine größtmögliche Kompatibilität zur anderen WordPress- oder Browser-Plugins gewährleistet.
NoSpamNX fügt beim Aufruf des Kommentarformulars automatisch zusätzliche Felder (versteckt vor dem “normalen” Benutzer) hinzu, die beim Speichern eines Kommentares überprüft werden.
NoSpamNX versieht seit heute hier seinen Dienst. Und bisher sind alle Spambots bisher auch erfolgreich abgewehrt worden. Ich hoffe, dass damit die Lösch-Orgien der ausgesonderten Emails endlich ein Ende hat.
Falls doch ein Kommentar versehentlich falsch erkannt wird, dann schreibt mir bitte eine Email oder geht einfach auf Kontakt.
Aber wie sicher Ihr Euren Blog vor unerwünschten Spam? Würde mich wirklich interessieren!
Netzclub.net: Kostenlos Telefonieren und Surfen – Mein Fazit nach über einem Monat
Schon vor einiger Zeit berichteten etliche Blogs über den Netzclub. Netzclub ist ein Ableger von O2 und bietet an kostenlos übers Handy zu Telefonieren und (oder) zu im Internet zu surfen. Finanziert wird das Ganze durch Werbung, die man per SMS auf sein Handy bekommt. Soweit so gut.
Anfänglich war ich ein wenig skeptisch, denn immmer wenn man mir was schenken will leute meine Alarmklocken. Aber ein Blick in die FAQs konnten dann alle Zweifel zerstreuen. Aus den verschiedenen Tarifmodellen habe ich mich dann für die “Gratis Internet-Flat fürs Handy” entschieden. Also so lange surfen wie man will, und für 11 Cent in alle Netze zu telefonieren.
Bestellung
Die Bestellung ging schnell und unkompliziert. Einfach anmelden, Tarif und Nummer auswählen. Schon am nächsten Tag hatte ich die SIM-Karte im Briefkasten. Nur noch über die Karte über die Netzclub-Seite aktivieren, und schon ging es los.
Verbindung
Ich muss sagen ich war wirklich überrascht wie gut und stabil die Datenverbindung von O2 ist. Ich kann nahezu überall ohne Verbindungsabbruch surfen. Viel besser als bei ePlus, bei meinem jetzigen Anbieter.
Werbung
Mit Werbung finanziert sich die ganze Sache. Meine größten Bedenken waren, dass ich jeden Tag mit Werbung zugepflastert werde. Bestandteil des Vertrages ist, einmal im Monat auf eine Werbe-SMS zu reagieren. Dies ist kostenlos und schaltet den gewählten Tarif für einen weiteren Monat frei.
Was mir sehr verwundert hat, ich habe in diesem Monat nicht eine einzige Werbung erhalten. Gestern kam dann eine SMS rein in der mir mitgeteilt wurde, dass meine Internet-Flat für einen weiteren Monat freigeschaltet wurde.
Fazit
Die Jungs vom Netzclub.net halten was sie versprechen. Hier wurde alles richtig gemacht. Schnelle und unkomplizierte Abwicklung, ein sehr gutes Produkt und bisher keine Werbung. Natürlich kann sich das mit der Werbung noch ändern, denn laut Vertrag dürfen bis zu 30 Werbe-SMS im Monat verschickt werden. Selbst wenn es so wäre, die Telefon- und Internetverbindung ist Top. SMS kann man ungelesen löschen, und das beantworten einer SMS ist kostenlos, schnell und tut nicht weh.
Hoffentlich kann sich Netzclub auf längere Zeit etablieren. Ich könnte mir wirklich vorstellen mit meiner Hauptnummer dahin zu wechseln.
Meine ersten Eindrücke zu Google-Wave
Dank der freundlichen Einladung von Tim, gehöre auch ich nun zu dem erlauchten Kreis von Leuten , die die Beta-Version von Google-Wave testen dürfen. Nicht dass ich es bräuchte, eher aus Neugier wollte ich mal sehen was hinter diesem Google-Dienst verbirgt.
Der erste Eindruck ist ziemlich ernüchternd. Gähnende Leere in der Welle. Na klar, wo sollten auch die ganzen Waves kommen? Also selber mal zum Spaß eine Wave öffnen um zu sehen was passiert. Aber auch hier eher die Ernüchterung, ich kenne keinen hier, also kann ich auch mit niemanden kommunizieren.
Tja, entweder kennt man jemanden der sich ein wenig mit der Materie auskennt, oder man benutzt eben Google um weiter zu kommen. Nach einiger Recherche fand ich heraus, daß man durch eine bestimmte Suchanfrage sich alle öffentlichen und deutsch sprachigen Waves anzeigen lassen kann. Somit hatte ich nun eine Fülle an Waves mit denen ich jetzt was machen konnte. Ebenso kann man, wenn man weiß wie, seine eigene öffentliche Wave erstellen, in der jeder etwas beitragen kann.
Je größer eine Wave ist, um so unübersichtlicher wird das Ganze. Jeder kann einfach jedem antworten, oder einfach so einen Kommentar abgeben. Somit verliert man gerade bei großen Objekten die Übersicht. Auch die Möglichkeit Umfragen, Filme oder sonstige kleine Programme mit einzubinden macht das nicht gerade besser.
WordPress – Wie stellt man die Permalinkstruktur ohne Probleme um?
Obwohl ich hier schon seit längerer Zeit keinen Beitrag mehr veröffentlicht habe, bin ich dennoch dabei den Blog aktuell zu halten. Ich überprüfen den Spam (der in letzter Zeit massiv zu genommen hat) und aktualisiere die Plugin.
Desweiteren habe ich schon seit langem über die Permalinkstruktur hier im Blog nachgedacht, und empfand diese noch nicht als optimal. Schon lange mir die Kombination aus “Erstellungsdatum” und “Beitragsname” nicht mehr gefallen. Zum einen ist die URL doch recht lange, zum anderen bewertet Google die Keywords nach jeden weitern Backslash schlechter. Daraus ergabt sich nun die neue Struktur aus “Post-ID” und “Beitragsname”. Also auf ”/%post_id%/%postname%/”. Mit der Post-ID bekommt jeder Artikel weiterhin eine eindeutige Kennung, und vermeide damit doppelte Überschriften. Wobei ich noch immer am Überlegen bin, ob ich die “Post-ID” nicht zum Schluss setze.
Natürlich ist es für einen Blog tötlich, wenn man nach längerer Zeit einfach mal die Permalinkstruktur umstellt. Denn dann würde alle Suchanfragen von einer Suchmaschine ins leere laufen, da ja die alte URL nicht mehr existiert. Ebenso die Backlinks von anderen Seiten würden ebenso nicht mehr funktionieren. Darum bediene ich mich dem altbewährten, und zuverlässigen, Permalinks Migration Plugin. Dadurch werden die Links per 301-Redirect umgeleitet, und umgeht somit die 404-Fehlerseite. Ich habe das Plugin schon öfters eingesetzt, und es funktioniert absolut zuverlässig.
Die Anwendung des Plugins ist wirklich einfach
- Plugin hier downloaden, installieren und aktivieren.
- Dann im Admin-Panel unter Einstellungen-> PermalinksMigration.set die alte Permalinkstruktur eintragen
- Und dann wieder unter Einstellungen-> Permalinks den neuen Link eingeben. -Fertig-
Damit Google schnellstmöglich Wind von der Umstellung bekommt, empfiehlt es sich seine Sitemap zu aktualisieren, und über die “Google webmaster-tools” Google darüber zu informieren. Somit dürfte die Umstellung der Links in wenigen Wochen abgeschlossen sein.
Wer will kann noch versuchen seine Backlinks auch abändern zu lassen -fragen kostet nichts-.
Wie wichtig ist für Euch die Permalinkstruktur Eures Blogs? Schon ganz gezielt bei der Installation angepasst, oder doch eher unwichtig?
Google Adsense – Meine ersten Versuche mit Werbung im Blog
Auf vielen Internetseiten und Blogs ist es schon lange gang und gebe mit Werbeblocks ein wenig Geld zu verdienen. Lange habe ich darüber nachgedacht ob auch ich hier im Blog Werbung einbinden möchte. Die Frage ist nicht nur ob, sondern auch in welcher Form dies geschehen soll. In den letzten Wochen hatte ich ein Banner bei den Ähnlichen Artikel eingeblendet, was aber, Dank seiner Position, so gut wie nichts einbrachte. Was mir aber auch klar war, und einem anderen Zweck diente. Dazu aber in einem Anderen Artikel.
Also begab ich mich mal wieder auf einen Streifzug durchs Netz und schaute mir mal an wie das “die Anderen” so machen. Schnell wird natürlich klar, wenn man mit Werbung etwas Geld machen möchte, sollte man Sie so platzieren dass man Sie nicht übersehen kann. Grund dafür dürfte auch die allgemeine Werbeblindheit sein, die Vielsufer nunmal mit sich bringen. Ganz zu schweigen von AdBlockern, die wohl sowieso jeder versierte Internetuser in Gebrauch hat.
Da ich das Einfache liebe, benutze ich für die Einblendung von Adsense das Whydowork Adsense-Plugin. Mit dessen Hilfe ist es mir nun sehr leicht möglich die Werbung an bestimmten Positionen auf bestimmten Seiten einzublenden. Wer hier ab und zu mal mit liest weiß, dass ich keine Lust habe im Code herumzufummeln, und gerne auf Plugins setze. Sicherlich gibt es bessere Plugins, aber ich nehme erstmal damit vorlieb.
So schön auch die ganze Sache ist gibt es auch einen Haken. Da ich bei einigen Beiträgen oben Links ein kleines Titelbild hinzugefügt habe, wird dieses nun nach unten gedrückt und schaut nicht mehr sehr so besonders aus. Vielleicht könnt Ihr mir hier einige Tipps geben, da ich auf der rechten Seite ungern das Topsy-Sybol verbannen möchte.
Besonders hilfreich ist mir beim Erstellen neuer Artikel das Preview Frame-Plugin. Mit dessen Hilfe ich schon vorab sehen kann wie der Artikel mit Werbung später mal aussieht. Übrigens auch so mein absoluter Plugin-Tipp!
Aber was mich wirklich interessiert, wie bindet Ihr Werbung in Euren Blog ein? Auf welchen Probleme seit Ihr Gestoßen und welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Welche Plugins habt Ihr in Gebrauch, oder bindet Ihr alles direkt im Code ein?

