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Tweet Old Post – Ältere Beiträge wieder reanimieren
In vielen Blogs schlummern etliche Beiträge die vielleicht schon ein paar Jahre oder Monate auf dem Buckel haben, aber dennoch für eine größere Leserschaft noch immer interessant sind. Gerade in den schnelllebigen Blogs jagt oft ein Artikel den anderen, und sehr schnell sind gute Beiträge wieder vergessen. Eigentlich schade, denn so geht viel gutes Potential einfach verschüttet.
Vor einiger Zeit las ich auf Netzpanorama.de über ein Plugin, welches erlaubt ältere Beiträge erneut auf Twitter zu veröffentlichen. Mit Tweet Old Post hat man nun die Möglichkeit seine älteren Beiträgen einen neuen Glanz zu verleihen, und vielleicht den einen oder anderen neuen Leser zu gewinnen. Twitter ist eine mächtige Plattform mit der man alle Artikel eines Blogs prima zum Besten geben kann. Nirgendwo steht geschrieben dass es immer nur die Neusten sein müssen. Denn wir gesagt, denn auch die Älteren haben durchaus noch nicht Glanz verloren.
Das Tweet Old Post-Plugin ist schnell in WordPress installiert, und zum Dienst bereit. Man kann es bequem aus der Plugin-Installation von WordPRess einbinden und aktivieren. Natürlich muss man, damit das Plugin funktioniert, seine Login-Daten für Twitter eingeben. Desweiteren muss man das Mindestalter der Beiträge eingeben, die dann von Twet Old Post veröffentlicht werden. Und natürlich auch die Postingfrequenz sowie den Kurz-Url-Dienst. Damit man steuren kann welche Artikel auf Twitter erscheinen, hat man die Möglichkeit die Kategorie auswählen. Diese sollte man bewusst wählen, denn eignen sich doch eher die Zeitlosen Beiträge als die Aktuellen.
Sind alle Einstellungen getroffen, versieht Tweet Old Post zuverlässing seinen Dienst. Anhand eines Statistiktools kann man gut erkennen, dass das Plugin arbeitet. Allerdings sollte man die Postingfrequenz in einem moderaten Rahmen halten.
Leider ist das Plugin, meiner Meinung nach, nicht für alle Blogs von Nutzen. Gerade für neue Blogs, die noch nicht so viele Artikel haben, ist es wohl eher uninteressant. Ebenso in Blogs mit aktuellen Beiträgen, oder Nachrichtenmagazinen, ist Tweet Old Post weniger geeignet.
Für alle anderen Blogs biete Tweet Old Post einen Mehrwert, denn man nicht mehr missen möchte. Außerdem bringt das Plugin ein wenig mehr Schwung in die Seite, und Beiträge an denen man vielleicht lange gearbeitet hat, verschwinden nicht so einfach in die Versenkung.
Opera 10.50 – Rasanter Browser in neuer Version erschienen
Lange fristete Opera schon ein Schattendasein in der Browserwelt. Das dürfte sich wohl ab heute ändern. Mit dem dem Final-Release von Opera 10.50, veröffentlichten die Norweger einen der schnellsten Browser den es auf dem Markt im Moment gibt. Laut dem Hersteller ist die Browser-Engine 40% schneller als in der vorgehenden Version. Damit kann es Opera in Sachen Geschwindigkeit nun locker mit Google-Chrome aufnehmen. Die Norweger betiteln Ihn selbst als “The fastest browser on Earth”. Ob er dem gerecht wird, wird sich noch zeigen. Der neue Opera kann ab sofort hier heruntergeladen werden.
Des weiteren besticht der Browser mit einigen Besonderheiten, die es auf jeden Fall Wert sind sich mal näher anzuschauen. Um alle Features hier aufzuzählen würde sicherlich den Rahmen dieses Artikels sprengen. Besonders interessant finde ich aber “Opera Unite“. Mit Hilfe dieser Funktion ist es nun schnell und einfach möglich Dateien mit Freunden auszutauschen. Man kann sogar direkt aus dem Browser heraus Musik streamen, Fotogalerien anzeigen, Dateien und Ordner freigeben.
Opera Mail und Bittorrent-Client sind weiterhin in der neuen Version vertreten. Ebenso beherrscht Opera alle Standartverschlüsselungen, und auch an der Sicherheit wurde weiter gefeilt. Da der Opera noch nicht all zu verbreitet ist, dürfte der Browser wohl zu den sichersten auf dem Markt gehören.
Mein Fazit
Obwohl ich vor kurzem erst zu Google-Chrome gewechselt habe, erwäge ich ernsthaft einen Wechsel zu Opera. Die Handhabung und die Fülle an Features haben mich schlichtweg begeistert. Nach meinem Empfinden, baut der Browser die angesurften Seiten noch schneller als Chrome auf. Was dem Suferlebnis im Internet einen zusätzlichen Schub gibt.
Leider habe ich noch keine Funktion gefunden alle meine Passwörter, von Firefox oder Google-Chrome, zu importieren. Ebenso beherrscht Opera keine Erweiterungen, wie ich es von den beiden anderen Browsern gewohnt bin.
Interessant ist aber der Einsatz der sogenannten “Widgets” , mit deren Hilfe meine kleine Applikationen, wie eine Uhr oder eine Google ToolBar, einblenden kann.
Daher meine klare Empfehlung Opera einfach mal zu testen. Der Browser überzeugt mich jeder Minute mehr, und macht einfach Spass. Oder was meint Ihr?
Begrüsse jeden Besucher auf dem Blog individuell mit “WP Greet Box”
Einen Besucher auf der eigene Seite persönlich zu begrüßen, ist ein Unterfangen das nicht so einfach ist. Wie gut, dass es auch dafür Plugins gibt. Bis vor kurzem hatte ich hier im Blog noch das “What Would Seth Godin Do-Plugin” im Einsatz. Welches jedem neuen Besucher einen Hinweis auf den RSS-Feed gab. Eine wirklich gute Sache um mehr Feed-Leser für sich zu gewinnen. Nur leider ist das Textfeld, meiner Ansicht nach, nicht sehr ansehnlich.
Durch Zufall dann aber bin ich auf “WP Greet Box” gestoßen. Eins dieser Plugin, dass den Besucher individuell begrüsst, je nachdem wie er zur Seite gefunden hat. Schickt zum Beispiel Google einen Leser zum Blog, erkennt das Plugin das, und gibt einen entsprechenden Text aus. Die einzelnen Begrüßungstext können eigens nach dem Persönlichen Geschmack angepasst werden. Es ist egal ob der Besucher von Google, Yahoo, YouTube, Bing usw. kommt, für jede Suchmaschine oder Dienst kann ein eigener Text angezeigt werden. Was das Ganze sehr flexibel, aber auch ein wenig unübersichtlich macht.
Wer seinen Besuchern einen gewissen Mehrwert bieten möchte, kann zu dem gesuchten Wort auch gleich ein paar relevante Beiträge hinzufügen. Somit gewinnt man vielleicht nicht einen potentiellen Feed-Leser, sondern hält Ihn noch länger auf der Seite.
Das Plugin habe ich seit ein paar Tagen im Einsatz, und es versieht klaglos seinen Dienst. Nach und nach werde ich die Texte den verschiedenen Suchmaschinen anpassen. Besonders gut gefällt mir auch, dass die Hinweise vom Leser, einfach und dauerhaft, deaktiviert werden können. Somit kann jeder selbst entscheiden ob er begrüßt werden möchte oder nicht.
Was haltet Ihr von dem Plugin? Ist es zu aufdringlich, oder nervt es Euch sogar? Welche Art von “Kundenbindung” betreibt Ihr auf Eurem Blog?
Gibt es einen Grund seine Kommentare auf nofollow zu stellen?
“Backinks sind die Währung des Internets”. Diesen Spruch habe ich irgendwo mal gelesen. Und tatsächlich, das verlinken unter Bloggern gehört schon immer zum guten Ton. Um so verwunderlicher, dass WordPress nach der Installation allen Kommentaren von Haus aus ein “noffolow-Attribut” aufdrückt.
Wohl ein leidiges und viel diskutiertes Thema. Aber leider gibt es noch immer Blogger die nichts davon wissen, und bestrafen damit Ihre Kommentatoren .
Für was ist “nofollow” eigentlich gut?
Ein nofollow-Attribut vor einem Link verhindert, dass eine Suchmaschine (wie Google zum Beispiel) nicht auf die verlinkte Seite weitergeleitet wird. Je mehr Verlinkungen auf eine Seite zeigen, je höher werden Sie bei Google gewertet, sprich, besser gefunden. Das haben leider auch die Spammer schnell erkannt um dieses Verhalten der Suchmaschinen für sich zu nutzen. Somit nahm der Spam auf Internetseiten und Blogs zu.
Darum hatte Google nun als erste Suchmaschine das nofollow-Atribut eingeführt, um die Links für Spammer unattraktiv zu machen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Umstieg auf Google Chrome
Ich erinnere mich noch gut als ich das erste Mal von Firefox hörte. Einem kleinen schnellen Browser, der dem IE die Stirn bot, und mittlerweile eine ernst zunehmende Konkurrenz ist. Firefox ging neue Wege, und ebnete schon damals seine steile Karriere.
Warum Google Chrome?
Vor einigen Wochen stand für mich nun wieder ein Browserwechsel an. Eine Beta von “Google-Chrome 4″, welche nun auch Erweiterungen unterstützt. Seit Firefox hat es kein Browser geschafft mich zu einem Wechsel zu überzeugen. Google Chrome machte es mir wirklich einfach, die Übernahme der Bookmarks und Passwörter aus FF waren mit einem Klick erledigt. Die Erweiterung die ich benutze fand ich tatsächlich alle wieder, und die Geschwindigkeit des Browsers ist wirklich Atemberaubend. Die Geschwindigkeit wird vor allen Dingen durch die Weiterentwicklung der V8 Javascript Engine wesentlich verbessert. Mag man über Google sagen was man will, aber dieses Stück Software hat mich wirklich überzeugt.
Die Bedenken
Machen wir uns nichts vor, Google ist ein Unternehmen das Geld verdienen will. Die verschenken nicht einfach nur so aus Nächstenliebe einen Browser, das sollte klar sein. Sicherlich werden Daten an Google weitergegeben, was genau damit passiert kann wohl keiner so genau sagen. Wikipedia findet hiefür klare Worte:
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gab kurz nach Veröffentlichung des Browsers zu bedenken, dass in einigen Fällen Daten an Google gesendet werden können. Beim Tippen in der Adresszeile („Omnibox“), die zugleich Eingabefeld für Suchbegriffe und Webadressen ist, wird jedes Schriftzeichen unverschlüsselt an den vom Benutzer gewählten Suchdienst (standardmäßig Google, es kann aber auf jede Suchmaschine umgestellt werden) übermittelt, um Vervollständigungsvorschläge zu ermöglichen. Dieses Verhalten lässt sich in den Einstellungen deaktivieren.
Google führt in seinen Datenschutzbestimmungen diverse Informationen auf, die von Chrome an Google gesendet werden. Jede Installation erhält mindestens eine eindeutige Identifikationsnummer, die bei der Installation, bei der ersten Verwendung und bei jeder automatischen Aktualisierungsprüfung mit weiteren grundlegenden Informationen zur Browser-Installation an Google gesendet wird. Die Identifikationsnummer kann manuell entfernt oder über Software-Erweiterungen unterdrückt werden.
Hat der Nutzer zugestimmt, werden bei Programmfehlern Daten an Google übermittelt. Darunter befinden sich laut Google die erwähnte Identifikationsnummer sowie „Daten über momentan geöffnete Dateien, Programme und Dienste sowie Datei-Inhalte“. Google begründet den Schritt mit einer dadurch vereinfachten Problembehebung.
Auf die oben beschriebenen Punkte geht Google auf auf seinen AGBs ein, und erläutert recht genau wie man diese Funktionen im einzeln abstellen kann. Allerdings leidet darunter zum Teil das Handling des Browsers.
In diesem Artikel findet man eine guten Anleitung dazu, wie man das “Nachhause-Telefonieren” von Chrome unterbindet.
Fazit
Wer einen schnellen, schlanken und stabilen Browser möchte, sollte sich Google-Chrome mal ansehen. Mit dem Browser ist man wirklich sehr schnell im Internet unterwegs. Bisher hatte ich auch noch keinen Absturz zu verzeichnen, außer in seltenen Fällen ein Tab einfriert. Was aber das Surfen auf den anderen Tabs nicht beeinträchtigte.
Ich habe den Umstieg nicht bereut. Dadurch, dass im neuen “Chrome 4″ nun Erweiterungen möglich sind, ist der Browser eine gute und schnelle Alternative zu Firefox. Auch etlich Blogger Kollegen haben den Umstieg gewagt.
