1976 in Paris an einem Sonntag Morgen im August, rast ein Auto mit bis zu 200 km/h durch die Stadt. Überfährt 15 rote Ampeln, fast einige Tauben und einen Passanten. Eine Kamera, die an der Stoßstange des Wagens befestigt ist, zeichnet ungeschnitten die gefährliche Fahrt auf.
Das was sich wie eine halsbrecherische Verfolgungsfahrt in einem Actionfilm anhört, ist Realität. Laut der Legende hatte der französische Regisseur Claude Lelouch nach den Dreharbeiten zu “Ein Hauch von Zärtlichkeit” im Sommer 1976 noch zehn Minuten unbelichteten Film übrig. Diese nutzte Er, um diesen wirklich rasanten Kurzfilm zu drehen.
Für mich einer der besten Kurzfilme überhaupt, den die Szenen sind echt. Gesehen habe ich den Steifen zum ersten mal RTL-Crime, und war absolut begeistert. Obwohl der Film fast 34 Jahre auf dem Buckel hat kann er noch immer begeistern. Zumindest mich…
In vielen Blogs schlummern etliche Beiträge die vielleicht schon ein paar Jahre oder Monate auf dem Buckel haben, aber dennoch für eine größere Leserschaft noch immer interessant sind. Gerade in den schnelllebigen Blogs jagt oft ein Artikel den anderen, und sehr schnell sind gute Beiträge wieder vergessen. Eigentlich schade, denn so geht viel gutes Potential einfach verschüttet.
Vor einiger Zeit las ich auf Netzpanorama.de über ein Plugin, welches erlaubt ältere Beiträge erneut auf Twitter zu veröffentlichen. Mit Tweet Old Post hat man nun die Möglichkeit seine älteren Beiträgen einen neuen Glanz zu verleihen, und vielleicht den einen oder anderen neuen Leser zu gewinnen. Twitter ist eine mächtige Plattform mit der man alle Artikel eines Blogs prima zum Besten geben kann. Nirgendwo steht geschrieben dass es immer nur die Neusten sein müssen. Denn wir gesagt, denn auch die Älteren haben durchaus noch nicht Glanz verloren.
Das Tweet Old Post-Plugin ist schnell in WordPress installiert, und zum Dienst bereit. Man kann es bequem aus der Plugin-Installation von WordPRess einbinden und aktivieren. Natürlich muss man, damit das Plugin funktioniert, seine Login-Daten für Twitter eingeben. Desweiteren muss man das Mindestalter der Beiträge eingeben, die dann von Twet Old Post veröffentlicht werden. Und natürlich auch die Postingfrequenz sowie den Kurz-Url-Dienst. Damit man steuren kann welche Artikel auf Twitter erscheinen, hat man die Möglichkeit die Kategorie auswählen. Diese sollte man bewusst wählen, denn eignen sich doch eher die Zeitlosen Beiträge als die Aktuellen.
Sind alle Einstellungen getroffen, versieht Tweet Old Post zuverlässing seinen Dienst. Anhand eines Statistiktools kann man gut erkennen, dass das Plugin arbeitet. Allerdings sollte man die Postingfrequenz in einem moderaten Rahmen halten.
Leider ist das Plugin, meiner Meinung nach, nicht für alle Blogs von Nutzen. Gerade für neue Blogs, die noch nicht so viele Artikel haben, ist es wohl eher uninteressant. Ebenso in Blogs mit aktuellen Beiträgen, oder Nachrichtenmagazinen, ist Tweet Old Post weniger geeignet.
Für alle anderen Blogs biete Tweet Old Post einen Mehrwert, denn man nicht mehr missen möchte. Außerdem bringt das Plugin ein wenig mehr Schwung in die Seite, und Beiträge an denen man vielleicht lange gearbeitet hat, verschwinden nicht so einfach in die Versenkung.
Endlich verstehe auch mal wieder die Uhrzeit richtig. Das dauernde Zeigergedöhns hält ja keine im Kopf aus. Gut dass die Österreicher, die für Präzision und Genauigkeit stehen, endlich diese Seite Online brachten. Die drei netten Herren mit Ihren weißen Hemden und schicken Krawatten, bringen so ziemlich auch dem letzten Uhrenmuffel die Zeit bei.
Einfach nach dem Aufstehen die Seite laden, die Lautsprecher aufdrehen und man weis immer was einem das Stündlein geschlagen hat. Perfekt oder?
Nettes Fundstück, welches mich immer daran erinnert, für was das Internet doch gut ist.
Ich bin schon seit vielen Jahren Besitzer eines Pro-Accounts bei Flickr. Hauptsächlich verwalte ich darüber alle meine Digitalen Fotos und Alben. Mittlerweile sind es schon fast 1700 Fotos die bei Flickr auf den Servern liegen, darum war Pro-Account natürlich unerlässlich. Nächsten Monat läuft der Account aus, uns es sind mal wieder 25 Dollar fällig. Meine Aktivitäten auf Flickr sind eigentlich recht beschränkt, so dass ich es nicht mehr einsehe wieder so viel Geld für ein Jahr zu berappen.
Durch Zufall bin ich auf einen Artikel von Matthias gestoßen, der das gleiche Problem hatte . Auch ich habe meine Seele schon lange an Google verkauft und mich dazu entschlossen 5 Dollar zu investieren, und meinen Google-Account auf 20GB aufzustocken. Somit spar ich im Jahr mal locker 20 Dollar, meine Bilder liegen jetzt schön warm und kuschelig bei Google, und kann das ganze bequem über Picasa verwalten. Denn wenn man es genau sieht, belegen meine Bilder gerade mal etwas mehr als 1GB. Ich habe also nach oben noch mehr als genug Luft.
Wie schon gesagt, benutze ich zu Verwaltung der Bilder nun Picasa. Womit man sehr komfortabel die Fotos hochladen, bearbeiten und Alben anlegen kann. Zudem noch einen Haufen an weitern Funktionen besitzt, die ich mir noch gar nicht alle genau ansehen konnte.
Für mich stellt Picasa die vernünftigste Alternative zu Flickr da. Für das Preis-Leistungs-Verhältnis ist Google in meinen Augen unschlagbar. Es wird noch einige Zeit dauern bis ich alle Gruppen und Alben wieder so eingerichtet habe wie ich das möchte, das ist aber mit Picasa zum Glück kein Problem.
Kennt Ihr vielleicht noch andere Google-Alternativen mit günstigem Preis und etwa gleichen Leistungen? Dann würde ich mich über einen Kommentar freuen!
Dank der freundlichen Einladung von Tim, gehöre auch ich nun zu dem erlauchten Kreis von Leuten , die die Beta-Version von Google-Wave testen dürfen. Nicht dass ich es bräuchte, eher aus Neugier wollte ich mal sehen was hinter diesem Google-Dienst verbirgt.
Der erste Eindruck ist ziemlich ernüchternd. Gähnende Leere in der Welle. Na klar, wo sollten auch die ganzen Waves kommen? Also selber mal zum Spaß eine Wave öffnen um zu sehen was passiert. Aber auch hier eher die Ernüchterung, ich kenne keinen hier, also kann ich auch mit niemanden kommunizieren.
Tja, entweder kennt man jemanden der sich ein wenig mit der Materie auskennt, oder man benutzt eben Google um weiter zu kommen. Nach einiger Recherche fand ich heraus, daß man durch eine bestimmte Suchanfrage sich alle öffentlichen und deutsch sprachigen Waves anzeigen lassen kann. Somit hatte ich nun eine Fülle an Waves mit denen ich jetzt was machen konnte. Ebenso kann man, wenn man weiß wie, seine eigene öffentliche Wave erstellen, in der jeder etwas beitragen kann.
Je größer eine Wave ist, um so unübersichtlicher wird das Ganze. Jeder kann einfach jedem antworten, oder einfach so einen Kommentar abgeben. Somit verliert man gerade bei großen Objekten die Übersicht. Auch die Möglichkeit Umfragen, Filme oder sonstige kleine Programme mit einzubinden macht das nicht gerade besser.